Ratgeber

Kälte und Akku: was eine Vape im Winter bremst

Mateusz Rudziński Gründer von RandM Vape

4 Min. Lesezeit

Frau mit Wollmütze und Schal steht im Schnee an einem Flussufer und hält eine dunkelblaue Fumot Vape

Kälte bremst eine Vape an zwei Stellen. Der Akku gibt bei niedrigen Temperaturen weniger Leistung ab und das Liquid wird zähflüssiger, es fließt dann langsamer zum Verdampfer nach. Die Folge sind schwächere, oft streng schmeckende erste Züge. Das liegt an der Temperatur und nicht an einem Defekt. Trag das Gerät im Winter in der Innentasche und wärm es zehn Minuten in der Hand auf, bevor du ziehst.

Was macht Kälte mit Akku und Liquid?

Sie macht beides träge. Der Akku liefert weniger Strom, der Verdampfer bekommt weniger Liquid. Zusammen ergibt das dünneren Dampf und einen strengeren Geschmack. Die Tabelle zeigt, was du bemerkst und was hilft. Sie gilt für alle Reihen bei RandM Vape Shop (randmvape.shop). Gradzahlen nennen wir nicht, weil wir keine gemessen haben.

Was du bemerkst Woran es liegt Was hilft
Wenig Dampf nach dem Aufenthalt draußen der Akku gibt in der Kälte weniger Leistung ab Gerät in der Hand aufwärmen
Strenger Geschmack bei den ersten Zügen kaltes Liquid fließt langsamer nach zehn Minuten warten, dann sanft ziehen
Akkustand fällt schneller als gewohnt ein kalter Akku ist früher erschöpft warm tragen, rechtzeitig nachladen
Gerät schaltet ab und blinkt der Akku ist leer oder der Zug war zu lang über USB-C nachladen, danach kürzer ziehen

Warum schmecken die ersten Züge im Winter streng?

Weil der Docht nicht schnell genug Liquid bekommt. Kaltes Liquid ist zähflüssig. Der Verdampfer heizt, aber es kommt zu wenig nach. Der Zug schmeckt dann trocken und scharf. Fester zu ziehen macht es schlimmer. Warte, bis das Gerät Handwärme hat. Zieh dann kurz und locker. Mehr dazu steht im Artikel dazu, warum eine Vape verbrannt schmeckt.

Wie wärmst du das Gerät richtig auf?

Mit Körperwärme. Zehn Minuten in der Hand oder in der Innentasche reichen meist. Leg das Gerät nicht auf die Heizung, nicht vor die Lüftung im Auto und halte keinen Föhn darauf. Starke Hitze setzt dem Akku zu, der im Gerät fest verbaut ist. Was du beim Akku beachten solltest, steht im Batteriehinweis.

Wo trägst du die Vape im Winter?

Nah am Körper. Die Innentasche der Jacke ist der beste Platz, die Außentasche der schlechteste. Lass das Gerät nicht über Nacht im Auto und nicht im Rucksack im kalten Flur. Wer länger draußen ist, steckt es nach jedem Zug wieder weg. So bleibt es warm genug, dass Akku und Liquid mitspielen.

Schadet Kälte dem Gerät auf Dauer?

Die Wirkung, die du im Alltag bemerkst, geht vorbei, sobald das Gerät wieder warm ist. Zieh nicht weiter, solange es streng schmeckt, sonst kann die Watte verbrennen. Wichtig ist außerdem, den Akku auch im Winter nicht ganz leer zu fahren. Tiefentladung schadet ihm. Lade nach, wenn der Akkustand im Display niedrig wird. Die Regeln stehen in der Anleitung.

Welche Sorten passen in die kalte Jahreszeit?

Das ist Geschmackssache. Zur kalten Jahreszeit passen warme Sorten ohne Kühlnote wie Cherry Cola oder Mixed Berry. Eine Auswahl mit Reihe zeigt der Artikel Vape Sorten für den Winter. Alle Reihen findest du bei den Einweg Vapes und in der Übersicht der RandM Tornado Modelle.

Häufige Fragen

Ist meine Vape kaputt, wenn sie in der Kälte kaum Dampf macht?

Nicht unbedingt. In der Kälte gibt der Akku weniger Leistung ab. Wärm das Gerät in der Hand auf.

Kann ich die Vape auf der Heizung aufwärmen?

Nein. Starke Hitze setzt dem Akku zu. Körperwärme reicht.

Hält der Akku im Winter kürzer?

Solange er kalt ist, liefert er weniger. Trag das Gerät warm und lade rechtzeitig nach.

Friert das Liquid ein?

Das haben wir nicht getestet. Fest steht, dass Liquid in der Kälte zähflüssiger wird und langsamer nachfließt.